Die ideale Bildschirmauflösung für Webseiten
Oft stellt sich die Frage für welche Bildschirmauflösung eine Webseite optimiert werden soll. Jedoch muss man sich zugleich die Frage stellen mit welcher Bildschirmauflösung wird mein Internetauftritt betrachtet?
Geschichte des Internets
Dazu ist es hilfreich ein wenig in die Geschichte des Internets zurückzublicken. Das Internet entstand 1969 und hatte seinen Ursprung in der Vernetzung von Universitäten und Forschungseinrichtungen. Doch erst 1991 begann das World Wide Web seinen Siegeszug als das Hypertext-Protokol öffentlich und weltweit verfügbar wurde.
Grafikfähige Browser
Jedoch erst 1993 rückte das Internet allmählich ins öffentliche Interesse als der erste grafikfähige Browser zum kostenlosen Download angeboten wurde, ein Jahr nachdem Windows 3.1 seinen Einzug als grafisches Desktop-System hielt.
Verschiedenen Monitorauflösungen
Die Monitore zur Darstellung von Anwendungen hatten überwiegend gerade mal eine Auflösung von 800 x 600 Pixeln bei 32k Farben. Daraus beruht, dass einen langen Zeitraum Internetseiten für eine Bildschirmauflösung von 800 x 600 Pixel optimiert wurden.
Mit zunehmend moderneren Rechnern und Monitoren wurde die Webdesigner zunehmend mutiger und passten Ihre Webdesigns an eine Bildschirmauflösung von 1024 x 768 Pixeln an. Internetnutzer mit der geringeren Auflösung wurden gezwungen, durch die Webinhalte seitlich zu scrollen. Die damalige Lösung war es über sogenannte Browserweichen Webseiten für Bildschirmauflösungen von 800 x 600 Pixeln und zugleich Webseiten für Bildschirmauflösungen von 1024 x 768 Pixeln zu erstellen.
Ein klarer Nachteil ergab sich aus der doppelten Erstellung und Pflege von Webseiten für die jeweilige Internetpräsenz. Nicht anders erging es den Besuchern und Webdesignern als die ersten Monitore mit einer Bildschirmauflösung von 1280 x 1024 Pixeln auf den Markt kamen.
Der Hype der pixelgenauen Darstellung von Webseiten.
Der überwiegende Teil der heutigen Webseiten sind immer noch pixelgenau designet und für eine Bildschirmauflösung von 1024 x 768 Pixeln optimiert.
Doch was haben wir heute für Bildschirmauflösungen?
Bildschirmauflösungen von 480 x 320 Pixeln und kleiner. Mobile Endgeräte sind heutzutage keine Ausnahmeerscheinung, um Informationen aus dem Internet abzurufen.
Mit welchem Monitor und welcher Auflösung betrachten Sie eigentlich in diesem Moment diese Webseite?
Dieser Darstellungswahn sollte und kann ein Ende finden. Heute entwickelt sich ein Trend zur plattformübergreifenden Darstellung von Webseiten für alle möglichen Bildschirmauflösungen.
Muss ein Webseite auf verschiedenen Rechner und Bildschirmen immer gleich aussehen?
Nein.
Das Webdesign ist sicherlich vorrangig, es darf jedoch nicht zum Nachteil der Besucher für die Betrachtung von Internetseiten werden, zum Beispiel durch schlechte Lesbarkeit durch zu kleine Schriften, horrende Ladezeiten durch zu viele aufwendige Grafiken als Designelemente oder feste Seitenbreiten, die zum seitlichen Scrollen und Zoomen veranlassen.
Umdenken
Hier bedarf es vielerorts des Umdenkens – Der Benutzer steht im Vordergrund, das Webdesign ist zweitrangig und muss sich an die entsprechenden technischen Anforderungen anpassen. Es ist Zeit für Responsive Webdesign.
Responsive Webdesign
Responsive Webdesign heißt nicht nur eine Webseite für mobile Endgeräte zu erstellen, sondern ein flexibles Layout (Fluid-Grid) für verschiedenste Bildschirmauflösungen anzubieten. Feste Seitenbreiten sind Gift (Fix-Grid). Der Pflegeaufwand für den Internetauftritt für spezielle Webseiten, die zum Beispiel für mobile Endgeräte wie das iPhone und iPad wäre zunehmend zu groß.
Responsive Webdesign reagiert auf den Benutzer – eine neue Technik zur Darstellung von Webseiten auf verschiedenen Geräten mit unterschiedlichster Bildschirmauflösung.
Diese Seite von CMSTEC, die Sie beim lesen gerade betrachten basiert auf diesem modernen Webdesign.
Weitere Informationen zu Responsive Webdesign finden Sie auf unserer Webseite:“1140 CSS Grid“.









